Nährstoffmangel

Nährstoffmangel bedeutet, dass der Körper nicht in ausreichendem Maß mit den wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Zu den Nährstoffen gehören die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Diese Nährstoffe dienen in erster Linie der Energiegewinnung des Körpers. Wobei die Eiweiße auch dem Baustoffwechsel dienen.

Unter Mikronährstoffen versteht man Mineralstoffe und Vitamine. Diese Nahrungsmittelbestandteile werden für allerlei Stoffwechselprozesse im Körper benötigt. Ist man mit diesen Nährstoffen nicht ausreichend versorgt, dann spricht man von einem Nährstoffmangel.

Man muss bei einem vorliegenden Nährstoffmangel zwischen einem absoluten und einem marginalen Nährstoffmangel unterscheiden. Bei einem marginalen Nährstoffmangel fehlen ein oder mehrere Nährstoffe nicht völlig, sondern sind teilweise vorhanden. Allerdings reicht die aufgenommene Menge nicht aus, um den Nährstoffbedarf des Körpers vollständig zu decken. Bei einem marginalen Nährstoffmangel muss es noch nicht zu Mangelerscheinungen und Mangelerkrankungen kommen. Allerdings wird von Medizinern vermutet, dass dieser marginale Nährstoffmangel die Ursache für viele Befindlichkeitsstörungen wie depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit sein könnte.

Liegt ein absoluter Nährstoffmangel vor, so fehlen tatsächlich ein oder mehrere Nährstoffe völlig und im Organismus sind manche Stoffwechselvorgänge nicht mehr möglich. Dann kann es auch zu Mangelerkrankungen und schweren Stoffwechselstörungen kommen. Ursache für einen Nährstoffmangel können Stoffwechselerkrankungen oder auch Darmerkrankungen sein, bei denen die Resorption nicht mehr gewährleistet ist. Um einen Nährstoffmangel zu vermeiden, ist es notwendig eine bewusste Lebensmittelauswahl zu treffen. Da der Nährstoffbedarf je nach Lebenssituation variieren kann, müssen beispielsweise Kinder, Sportler und chronisch Kranke besonders auf ihre Ernährung achten.